5 Tipps, wie du deine (Blog-) Ziele in 2016 erreichst

girl-791177_1920Schon in meinem letzten Beitrag hatte ich euch davon erzählt, dass 2015 für mich ein doch sehr erfolgreiches Jahr war. Ich habe mich nebenberuflich selbständig gemacht und auch wenn der Verdienst nicht reicht um meinen Lebensunterhalt davon zu bestreiten (was auch nicht das Ziel war!), bin ich glücklich, diesen Weg eingeschlagen zu haben.

Das dieser Weg jedoch nicht ohne Planung und ein gewisses Maß an Disziplin möglich war, könnt ihr euch sicherlich denken. Heute zeige ich euch 5 Tipps, die mir persönlich sehr helfen (und auch schon geholfen haben^^) und das ganze ein wenig einfacher machen. Kleine Helferlein, die mir bei der Organisation behilflich sind, mein Leben ein wenig regeln, mich hin und wieder auch einfach mal durchatmen lassen und warum Planung das halbe Leben ist^^

1) Setzt euch Zwischenziele

„Ich möchte bis Jahresende 1000 Follower/ 150 Kooperationen/ 100Aufträge unabhängig vom Blog/ mindestens 5 Beiträge pro Woche gepostet… haben!“
Es ist natürlich Quatsch sich eine Zahl heraus zu picken, die vielleicht mehr als unrealistisch ist! Setzt euch Zwischenziele, die ihr alle 3 oder 4 Monate neu definiert. Schaut euch an wo ihr heute steht und wie lange es gedauert hat, bis an den heutigen Stand zu kommen. Seid euch im Klaren, wie viel Zeit und Arbeit ihr bisher investiert habt und wie viel Zeit und Arbeit ihr in den nächsten Monaten investieren könnt. Ich habe für mich gemerkt, dass in den Phasen (also in meinem Urlaub^^ und auch Wochenende), in denen ich mehr Zeit für meinen Blog und das Business hatte, ich auch mehr erreicht habe. Seid realistisch, schreibt euch eure Ziele auf (z.B. 100 weitere Follower bis zum 01.04.2016) und pinnt euch euer Vorhaben gut sichtbar dort hin, wo ihr es regelmäßig seht.
Habt ihr dann den 01.04. erreicht, seht ihr, wie realistisch euer Plan war, ob ihr auf dem richtigen Weg seid oder euch ggf. auch eingestehen müsst, dass ihr zu euphorisch wart und ihr zu wenig (meistens Zeit) investiert habt, um euer Ziel zu erreichen. Seid dann bei dem nächsten Zwischenziel realistischer – alles andere frustriert nur!

2) Seid euch darüber bewusst, wie ihr diese Ziele erreichen könnt

„Abwarten und Tee trinken!“ – Nö, damit wird das natürlich nichts! Wenn ihr euch euer Ziel definiert habt, dann wisst ihr natürlich auch, dass sich eure Ziele nicht von alleine entwickeln.
Seid euch darüber bewusst, was ihr tun müsst, um euer Ziel zu erreichen. Wenn ihr im Monat nur einen Beitrag postet, werden euch eure (potenziellen neuen) Leser nicht die Tür einrennen. Schaut euch eure Statistiken an, seid euch bewusst, welche Themen euch liegen, worüber ihr gern und regelmäßig schreiben könnt. Ihr wollt euren Blog doch schließlich länger als nur 2 Monate am Leben erhalten bevor euch die Themen ausgehen^^

Schaut euch euren Blog an und analysiert, in welchen Zeiten und zu welchen Themen ihr die meisten Leser angesprochen habt. Die Statistik eures Blogs ist ein wichtiges Instrument und kann euch oft als kleiner Wegweiser helfen!

Seid einzigartig mit dem was ihr tut – setzt euch euren eigenen Wiedererkennungswert. Für mich ist es meine Kolumne „Frauen, die schreiben…„, die sich wie ein roter Faden durch meinen Blog zieht, einer meiner liebsten Kategorien ist und wenn ich mir meine Statistiken so anschaue, auch zu euren Lieblings-Beiträgen auf meinem Blog gehört 🙂

3) Nutzt kleine Helferlein zur Organisation!

Mit den richtigen Helfern lassen sich seine Pläne und Ziele viel einfacher umsetzen.

Ich habe es schon öfter erwähnt, dass ich meinen kleinen persönlichen Helfer habe: meinen Din A5 Ordner. Hierdrin vereint sich wirklich alles:

– Ziele
– Ideen (hier gilt: Aufschreiben! Immer! Sobald eine Idee im Kopf herumspukt wird diese notiert!)
– ein selbst gestalteter Kalender (als Hilfe für den Blog)
– (Business) Projekte
– und hin und wieder auch Dinge, die ich gern shoppen würde 😀

Viele schwören auf ihren Filofax, mir reicht mein kleiner Ordner – mal ganz abgesehen davon, dass der keine 3 Euro gekostet hat und ich für nen Euro ´nen Din A5 Block zum Befüllen nachkaufen kann – immer, jederzeit (und dann nach Wahl in kariert oder liniert) 😉 Natürlich ist es Geschmackssache, aber ich bin happy damit und nur das zählt!

Einen weiteren Helfer habe ich in der Wunderlist gefunden. Eine (kostenlose!) To-Do Liste die sich herrlich mit dem Handy und PC synchronisieren lässt und super simpel ist. Nerviges Einloggen entfällt, wenn es erst einmal auf dem PC installiert ist und mit einem Klick lassen sich Punkte hinzufügen, Deadlines festlegen oder eben auch Punkte als „erledigt“ makieren. Ich finde es praktisch und mir hilft es sehr!

Notizbuch auf dem Handy
Mein Handy habe ich in der Regel immer mit dabei! Da mir oft auch unterwegs Ideen im Kopf herumgeistern, ich aber dann ungern zu einem (meist nicht vorhandenen) Stift und Block greife, habe ich mir eine Notizbuch-App aufs Handy geladen. Die App ist kostenlos und wird von mir für ALLES genutzt! Ideen für Blog oder Business oder auch die Einkaufsliste (ich kann nur sagen, dass ich seitdem NIE wieder den Einkaufszettel daheim habe liegen lassen^^ und so immer an alles gedacht habe, weil ich es direkt in den Einkaufszettel geschrieben habe!). Kann ich nur empfehlen!

WordPress Planer
Es gibt Phasen, da bin ich produktiver und/oder habe mehr Zeit. In solchen Phasen schreibe ich meine Beiträge und plane sie dank dem WordPress Planer einfach vor. Gerade in der Urlaubszeit ist das super entspannend, wenn man weiß, dass man am Strand liegt und dennoch der Blog „am Leben“ bleibt. Gleiches gilt übrigens auch für diese Tage und Wochen, in denen echt viel auf dem eigenen Plan steht und man genau weiß, dass der eigene Blog zu kurz kommen könnte (und damit auch das eigene Ziel, siehe Punkt 1) gefährdet ist^^ Auch wenn ihr mal krank seid, spontan doch was anderes das Leben auf den Kopf stellt oder einfach mal ein mieser Tag ist, an dem man sich ins Bett verkrümmeln möchte – mit einem Beitrag, der im besten Fall nur noch online gestellt werden muss, ist alles ein wenig entspannter 🙂

Und die Fotos?
Wer (wie ich) nur am Abend oder am Wochenende Zeit für den Blog hat, kommt nicht drumherum gerade bei Fotos gut zu planen. Im Tageslicht sieht alles nämlich viel besser aus auf den Bildern! Macht euch daher Notizen, was ihr am Wochenende bei Tageslicht ablichten wollt und tut dies dann auch! Dunkle Bilder mit Deckenlicht sehen meist gruselig aus und gerade wenn es um Swatchbilder geht, sollte man die Farben doch schon erkennen und nicht nur erahnen können!

4) Seid nicht zu verbissen!

Gesunder Ehrgeiz ist gut und wichtig, wer sich jedoch zu sehr an etwas festbeißt, erreicht meist das Gegenteil. Wer sich, seinen Blog oder sein Business ein wenig organisiert (und das kann man mit den Helferlein aus Punkt 3 ganz hervorragend!), der schafft sein Ziel auch mit ein wenig (mehr) Leichtigkeit! Wer zu verbissen an die Sache herangeht, wird meist irgendwann einen Rückschlag erleiden – die Ideen bleiben aus, es wird nur noch anstrengend, nervig und macht keinen Spaß mehr! Frust ist dann natürlich vorprogrammiert!
Seid euch darüber bewusst, dass ihr mit dem Schreiben etwas tut, was euch Spaß macht und man auch in euren Texten die Leichtigkeit und gute Laune herauslesen soll. Seid ehrlich zu euch und euren Lesern und gönnt euch auch eure Pausen, denn dank vorgebloggter Beiträge kriegen eure Leser im besten Fall gar nichts davon mit – und selbst wenn: Hallo! Wir alle sind Menschen, wir alle brauchen eine Auszeit im Leben! Geht locker und dennoch mit ein wenig Disziplin an die Sache heran – der wichtigste Punkt ist ohnehin der Spaßfaktor – nur wenn euch die Sache Spaß macht, haltet ihr auch durch!

5) Sich selber treu bleiben!

Dies ist wohl der wichtigste Punkt. Wenn ihr euer Ziel erreichen wollt, geht das nicht von heute auf morgen. Wer jedoch meint, er müsse jemandem nacheifern, der hat bald schon verloren. Wer über Monate (und Jahre) etwas aufbauen möchte, kann sich nicht immer verbiegen – irgendwann kommt sowieso heraus, dass eure immer so tolle angepriesene Glitzerwelt mit den Einhörnern und dem Regenbogen sowieso nicht existiert! Bleibt euch selber treu, seid so wie ihr seid und verstellt euch nicht, nur weil ihr meint, dass dies auf dem Blog oder im Business besser ankommt. Sich zu verbiegen wird auf Dauer unangenehm und dies konsequent durchzuziehen ist nicht nur nervig, sondern auch unmöglich.
Sich selber treu bleiben gilt übrigens auch für Kooperationen! Natürlich freut man sich, wenn einem eine Kooperation angeboten wird, aber wenn ein Produkt nicht zu euch passt, dann lasst es – der Glaubwürdigkeit euren Lesern gegenüber! Wenn ihr immer wieder mal schreibt, dass ihr Marke x eigentlich blöd findet, morgen aber über eine Marke aus dem gleichen Konzern schreibt und dies als Wunder anpreist – glaubt ihr euch dann selber noch? Auch Kooperationsanfragen die eigentlich toll klingen, aber explizit schreiben, dass der Beitrag bitte nicht als gesponsert gekennzeichnet werden soll – schlagt es aus! Nicht nur, weil es sogar mittlerweile eine Strafe ist, Werbung nicht als solche zu kennzeichen, sondern auch, weil ihr euren Lesern gegenüber ehrlich sein solltet! Werbung ist Werbung, wenn ihr diese aber schön verpackt, dann hat dieser (Werbe-) Beitrag für eure Leser den gleichen Mehrwert wie ein „normaler“ Beitrag. Seid ehrlich und fair – euch gegenüber wie auch euren Lesern – nur dann bleibt ihr authentisch und könnt eure Ziele erreichen.

P.S. Es gibt übrigens immer noch Blogger, die nicht kapieren, dass Kooperationspartner mehr als nur einen Blogger anschreiben…wenn mir eine Kooperation angeboten wird mit dem Hinweis „bitte nicht als Werbung, gesponsterter Beitrag o.ä. kennzeichnen“, ich dann aber kurze Zeit später bei einem anderen Blog einen Beitrag finde, der genau über diesen Shop/diese Marke schreibt (natürlich ohne Kennzeichnung) bin ich kurz vorm Platzen…warum? Weil viele Kooperationspartner in der heutigen Zeit (trotz Aufklärungen, trotz Strafen!!!) scheinbar immer noch genug Dumme finden, denen nicht bewusst ist, was sie da tun…traurig genug…

Was sind eure Tipps um erfolgreich zu sein?

22 Gedanken zu “5 Tipps, wie du deine (Blog-) Ziele in 2016 erreichst

  1. Ich hab seit 4 Jahren das Schreiben von To Do Lists und Terminplanung aufgegeben und komme seitdem besser voran 🙂 Dinge, die wirklich wichtig sind, werden schnellstmöglich erledigt, damit ich kein schlechtes Gewissen kriege. Wenn ich es überhaupt nicht gebacken kriege lasse ich es sein und mache etwas anderes. Ich setze mir keine Deadlines bis wann ich meine Freizeitprojekte fertig kriegen möchte und denke nicht darüber nach, wann ich Dinge schreibe oder Fotographiere. Wenn ich Lust aufs Schreiben habe, wird geschrieben – Wenn das Licht gut ist, wird fotographiert – Und wenn ich absolut keine Lust auf gar nichts habe, wird gelesen. Das einzige was ich terminlich festhalte sind Klausuren, Treffen und Arzttermine.

    Deinem 5. Punkt kann ich aber absolut zustimmen. Ich habe sehr viele Blogs deswegen entfolgt. Mir ist es relativ schnuppe ob man sich die Dinge gekauft hat oder ob man sie erhalten hat, aber ich mag es nicht, wenn man alles hochlobt, nur weil man es kostenlos erhalten hat und/oder weil es teuer ist.

    Ich arbeite übrigens auch sehr viel mit Vorbloggen und Planen. Das liegt bei mir eher daran, dass ich teilweise zu den beklopptesten Uhrzeiten Einfälle kriege oder dass ich an einem Tag 10 Beiträge schreiben könnte und dann vier Wochen lang keinen. Mit dieser Funktion verteile ich alle Beiträge halbwegs gleichmäßig über den Monat.

    Gefällt 1 Person

  2. Hello 🙂 ich bin seit zwei Monaten unter den Bloggern und lerne ständig noch dazu. Vielen Dank für die kleine aber doch Hilfreiche Zusammenfassung. Dein Schreibstil finde ich toll und ich folge dir aufmerksam 🙂

    Gefällt mir

  3. Eine schöne Auflistung – ich habe mich in vielen Punkten wiedergefunden. Vor allem in der Notizbuch-Sache: Ich schleppe mein A5-Linen-Notizbuch wirklich überall hin, da auch mir in den unmöglichsten Situationen die besten Ideen kommen. Allerdings schreibe ich diese dann auch wirklich sofort manuell auf – ich habe schon mehrfach versucht, mit Notiz-Apps auf dem Handy oder am PC zu arbeiten, bin allerdings jedes Mal kläglich gescheitert. Ich komme mit dem Haptischen, „Originalen“ einfach irgendwie besser zurecht. 🙂

    Ganz toll und wichtig finde ich auch den letzten Punkt: Authentizität. Wenn die verloren ist, ist das Kind in den Brunnen gefallen. Nicht nur bei den Leser*innen, sondern auch bei mir, der Autorin oder dem Autor. Letzten Endes sollte man sich immer wieder vor Augen führen, warum man eigentlich mit dem Bloggen angefangen hat: Man möchte begeistern, über seine Leidenschaft schreiben, mit Gleichgesinnten kommunizieren, Rat geben, helfen, unterstützen, inspirieren und inspiriert werden. Das will man dann verkaufen?
    Schade finde ich auch, dass manche Firmen sich die Blogs, bei denen sie eine Kooperationsanfrage stellen, offensichtlich nicht ein Mal angesehen haben. Dann wüssten sie beispielsweise, dass ich keine Werbung für Staubsauger mache. 😉

    Liebe Grüße
    Jenni

    Gefällt mir

  4. Pingback: Ziele erreichen: So wird 2016 dein Erfolgsjahr ! - fit-weltweit.de

  5. Hallo liebe Sandra, ich habe deinen hilfreichen und sympathischen Beitrag in meinem „Ziele erreichen: So wird 2016 Dein Erfolgsjahr !“ – Blogpost als weiterführende Quelle für Blogger verlinkt. 🙂 Ich wünsche dir einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2016 !! Liebe Grüße, Catharina Zeise

    Gefällt mir

  6. Hey 🙂

    Ein wirklich schöner Post, den du da verfasst hast. Ich habe mir auch vorgenommen, in diesem Jahr noch ein bisschen strukturierter und organisierter an meine Blog-Projekte heranzugehen.

    Zum Thema Ziele fällt mir folgendes ein: Ich will in nächster Zeit versuchen, meine Ziele bewusst hoch (und vielleicht auch unrealistisch) anzusetzen. Habe mal gelesen, dass einen das echt anspornt. Andererseits tut man sich selbst auf Dauer keinen Gefallen, wenn man sich nur Dinge vornimmt, von denen man weiß, dass man sie eh erreichen wird. Diesen Gedankengang fand ich sehr inspirierend 🙂

    Liebe Grüße,
    Jessika von
    http://www.jf-texte.de/blog 🙂

    Gefällt mir

  7. Hat dies auf Erik Huyoff rebloggt und kommentierte:
    Zu später Stunde bin ich über diesen interessanten Artikel gestolpert, der viele gute Gedanken zum Erreichen eigener Blogziele zusammenfasst. Bis jetzt bin ich gut in 2016 gestartet und liege vor meinem anvisierten Leserschnitt – mal schauen, ob ich dies das Jahr über halten kann :).

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s